KLINGER Fluid Control

Unternehmen / Historie

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Die Geschichte von KLINGER in Gumpoldskirchen
Eine Erfolgsgeschichte getragen von Innovationskraft und der Verpflichtung zur Qualität

 

1860 Richard Klinger, einer der großen österreichischen Erfinder und Techniker um die Jahrhundertwende wird am 31.12.1860 in böhmischen Aicha bei Reichenberg geboren

1886 Erfindung des Reflexionsschauglases

1891 Richard Klinger meldet ein Patent (Privilegium) für den Reflexionsflüssigkeitsstandsanzeiger an

1893 Inbetriebnahme des Gumpoldskircher Werks. Geschäftsführer sind die Brüder Richard und Rudolf Klinger

1898 Patent für eine Lederimitation aus Gummi und Fasern, welche die Basis für den Dichtungswerkstoff „KLINGERIT“ (die erste Gummi-Asbest-Dichtung) bildet

1904 KLINGER errichtet Verkaufsstellen in London, Paris und Budapest ein

1912 KLINGER eröffnet eine Fertigungsstätte für Dichtungen in Berlin

1922 KLINGER entwickelt die erste Armatur mit einem elastischen, auswechselbaren Dichtsystem für höhere Einsatztemperaturen: das Kolbenschieberventil

1924 Hähne mit zylindrischen Küken und auswechselbarer Dichtungsbuchse (Baureihe AB) werden produziert

1928 Firmengründer Richard Klinger stirbt, Karl Klinger übernimmt die Leitung der Geschäfte

1930 KLINGER präsentiert neue Kupplungs- und Bremsbeläge für die Automative Industrie

1933 Start der Serienproduktion von Hochdruck-Transparentflüssigkeitsstandsanzeiger

1936 Eröffnung eines Produktionswerkes in England. Erste Schritte in Richtung Vertrieb in den amerikanischen Markt werden gesetzt

1950 Markteinführung KLINGER-Flexible (Kupplungs- und Bremsbelag)

1959 Patent für den Kugelhahn KH wird erteilt

1968 Vorstellung der KLINGER Ballostar® Kugelhähne

1969 KLINGER Fabriken werden in Süd Afrika, Brasilien, Argentinien, Mexico und den USA eröffnet

1970 Karl Klinger verstirbt

1976 Beginn der Produktion von Prozessanzeigern

1977 Neues KLINGER Kolbenschieberventil der Type KVI wird auf den Markt gebracht

1980 Großarmaturen des Typs KLINGER Ballostar® bis Nennweite DN 800 (später bis DN 1100) werden erstmalig im Gumpoldskirchner Werk produziert und leiten KLINGER's Durchbruch am internationalen Fernwärmemarkt ein

1981 Seit diesem Jahr werden Teilestammdaten, Stücklisten und Fertigungspläne über ein ERP-System (ERP = Electronic Ressource Planning) verwaltet

1983 Metallisch dichtende Kugelhähne des Typs Ballostar® M werden vorgestellt. Aufnahme der einteiligen KLINGER Monoball Kugelhähne in die Produktpalette

1984 Dr. Thomas Klinger Lohr übernimmt in der 4. Generation die Führung der KLINGER Gruppe

1988 Seit diesem Jahr werden bei KLINGER ausschließlich Dichtungen ohne dem Bestandteil Asbest hergestellt bzw. für den Einsatz in KLINGER Armaturen verwendet

1992 Zertifizierung der Rich. KLINGER Armaturen GmbH nach EN ISO 9001

1993 Dr. Hubert Klinger Lohr verstirbt

1996 Produktions- und Verkaufsstart von KLINGER Ballostar® KHA Kugelhähnen

2004 Feier zum 111 jährigen bestehen von KLINGER in Gumpoldskirchen:
Am 11.11.2004 erfolgte im festlichen Rahmen die Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes, in dem ab diesem Zeitpunkt 3 Mitglieder der Gruppe angesiedelt sind:
- KLINGER Fluid Control GmbH (Entwicklung und Herstellung von Industriearmaturen und Anzeigern)
- KLINGER Gebetsroither Gmbh & Co.KG (exklusives Handelshaus von Klinger Produkten in Österreich)
- KLINGER Dichtungstechnik GmbH & Co.KG (Produktion und Entwicklung von
Dichtungsmaterialien für die Industrie)

2005 Ende April wurde die neue, zweiteilige Kugelhahntype KLINGER Ballostar KHE im Rahmen eines Verkaufsmeetings der Öffentlichkeit präsentiert. Am 09.06.2005 wurde das neue
CNC-Bearbeitungszentrum für die Großarmaturenfertigung feierlich eingeweiht